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Wie erkennt man die Symptome eines Lipödems?

Lipödem ist eine hormonell bedingte, erbliche Fettgewebserkrankung, die ausschließlich Beine und Hüften betrifft. Viele Frauen wissen jahrelang nichts von dieser Erkrankung und werden als “übergewichtig” oder “dick” abgestempelt. Trotz wiederholter Diäten und Sport nimmt das Fett an ihren Beinen nicht ab. Dabei ist dies eines der typischsten Symptome von Lipödem.
Dieser Artikel behandelt die Symptome des Lipödems, wie man es von Fettleibigkeit und Cellulite unterscheidet und wann man einen Spezialisten aufsuchen sollte.

Die häufigsten Symptome des Lipödems

Symmetrische Beinverdickung: Das auffälligste Merkmal des Lipödems ist die symmetrische Verdickung der Beine. Beide Beine sind gleichzeitig und im gleichen Ausmaß betroffen. Diese Erkrankung steht nicht im Zusammenhang mit absichtlichem Übergewicht, sondern mit genetischen und hormonellen Faktoren.

Schmerzhafte Fettablagerungen und Druckempfindlichkeit: Lipödemgewebe unterscheidet sich von normalem Fettgewebe; es komprimiert Nervenenden, was zu chronischen Schmerzen und Druckempfindlichkeit selbst bei geringster Berührung führt. Die Beine können sich ständig schwer anfühlen.

Neigung zu Blutergüssen: Bei Patientinnen mit Lipödem können bereits leichte Stöße oder geringer Druck zu deutlich sichtbaren Blutergüssen führen. Dies hängt mit dem Druck zusammen, den das Lipödemgewebe auf die Kapillaren ausübt.

Ödeme und Schwellungen: Es kommt zu deutlichen Schwellungen in den Beinen, insbesondere nach langem Stehen oder bei heißem Wetter. Diese Schwellungen können nach einer Nacht Ruhezeit teilweise zurückgehen.

Fehlende Beteiligung von Händen und Füßen: Bei Lipödemen betrifft die Fettansammlung nie Hände und Füße. Während Handgelenke und Knöchel schlank bleiben, erscheinen die Beine deutlich dicker. Dieses “Manschettenzeichen” ist ein entscheidendes Merkmal zur Unterscheidung von Lipödemen und Lymphödemen.

Beschwerden ohne Kompressionsstrümpfe: Lipödem-Patientinnen leiden unter starken Beschwerden, Schweregefühl und Völlegefühl beim längeren Stehen oder in warmer Umgebung. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen oder Kompressionskleidung kann diese Symptome lindern.

Wann beginnen die Symptome eines Lipödems?

Lipödeme treten typischerweise in Zeiten hormoneller Veränderungen auf oder verschlimmern sich. Pubertät, Schwangerschaft und Menopause sind die häufigsten Auslöser. Bei Personen, deren Mutter oder nahe weibliche Verwandte an Lipödemen leidet, können die Symptome bereits in jüngerem Alter auftreten.

Lipödem, Adipositas oder Cellulite?

Diese drei Situationen werden oft miteinander verwechselt.
Übergewicht ist eine allgemeine Fettansammlung im ganzen Körper und kann durch Kalorienreduktion verringert werden. Bei Lipödem hingegen beschränkt sich die Fettansammlung auf Beine und Hüften; während der Oberkörper durch Diät schlanker wird, bleiben die Beine unverändert.
Cellulite ist eine Hautveränderung, die ein orangenhautartiges Aussehen an der Hautoberfläche verursacht und in der Regel schmerzlos ist. Bei Lipödem hingegen treten Schmerzen, Blutergüsse und Druckempfindlichkeit im tiefer liegenden Fettgewebe auf.

Was zu tun ist, wenn Sie Symptome eines Lipödems haben.

 

Wenn Sie einige der oben genannten Symptome haben und sich das Aussehen Ihrer Beine trotz Ernährungsumstellung und Sport nicht verändert, wird empfohlen, einen plastischen Chirurgen oder einen Lipödem-Spezialisten aufzusuchen. Lipödem wird durch eine klinische Untersuchung diagnostiziert, und eine frühzeitige und korrekte Behandlung verlangsamt das Fortschreiten der Erkrankung.
Op. Dr. Selçuk Yüce bietet in seiner Klinik im Ankara Maidan Business Center fachkundige Diagnostik und Behandlung von Lipödemen an. Er bietet außerdem bildgebende Voruntersuchungen für Patientinnen und Patienten von außerhalb der Stadt an.

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